Yevgenia Belorusets im Gespräch mit Katharina Raabe

Aprillen – Berner Lesefest: Osteuropäische LiteraturenYevgenia Belorusets im Gespräch mit Katharina Raabe.

Für die diesjährige Ausgabe erfüllt sich ein langgehegter Wunsch: Unsere 19:00-Reihe steht ganz im Zeichen der osteuropäischen Literaturen. Natürlich sind drei Slots völlig unzureichend, um diesem wunderbaren, oft noch unentdeckten Schatz angemessen zu huldigen, aber immerhin ein goldener Funken darf springen. Wir sind sehr glücklich, dass wir die Suhrkamp-Lektorin Katharine Raabe als Gastkuratorin und Moderatorin dieser Reihe gewinnen konnten. Auf ihren Input hin haben wir diese drei Autorinnen nach Bern eingeladen: Yevgenia Belorusets, Natalia Kliuchareva und Urszula Honek.

Katharina Raabe*1957 in Hamburg, studierte Musik, Philosophie und Musikwissenschaft, war als Geigerin und Pädagogin tätig und wechselte 1988 ins Verlagswesen. Von 1993 bis 2000 war sie literarische Lektorin im Verlag Rowohlt Berlin, der die europäische Wende mit aktuellen Sachbüchern und einer Auswahlbibliothek Osteuropa begleitete. Seit 2000 ist sie für den Suhrkamp Verlag tätig und hat dort rund 260 Bücher herausgebracht, darunter neben erzählender Literatur auch Lyrik, Essays, Erinnerungen, historische und politische Sachbücher und Anthologien.

Das Berner Lesefest Aprillen findet 2025 zum 12. Mal in Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater statt. Aprillen gehört zu den innovativsten Schweizer Literaturbühnen, ist Plattform für Lyrik und für federführende Literatur jenseits des Mainstreams und versteht Sprache als gesellschaftspolitisch relevante Grösse. Das Festival feiert Begegnung und Austausch zwischen Autor*innen und Lesenden sowie zwischen Schreibenden und Künstler*innen aus anderen Sparten.

Mit den Festival-Reihen werden dementsprechende Akzente gesetzt: In den einzigartigen Lyrikdialogen bringen fünf Dichter*innen auf die Bühne, was sie tagsüber gemeinsam kreiert haben. Eine weitere Reihe ist politischen Diskursen gewidmet; 2025 steht sie im Zeichen der osteuropäischen Literaturen. Und in den KombiKombinationen stehen erstmalige, spartenübergreifende Begegnungen im Fokus, so werden beispielsweise eine Graphic-Novel-Autorin und eine Historikerin zusammengebracht.

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