Die Verewigung des Protestes: Euromaidan im sozialen Kontext

 

 

Vortrag und Präsentation von Kyrylo Tkachenko anschließend Diskussion mit der Künstlerin Yevgenia Belorusets und Pablo Hermann (OKK)

OKK, Berlin, Prinzenallee 29,

01. Februar, 19:00, 2014

Worum geht es bei gegenwärtigen Protesten in der Ukraine? Geht es vor allem um einen Kampf der Gesellschaft für eine „europäische Zukunft“? War die Vorstellung von einem neuen Bündnis mit Russland so frustrierend, dass der Imperativ „Weg von Moskau!“ wiederum Hunderttausende von Menschen mobilisieren konnte?

Wie groß ist die Gefahr der längst beschworenen Zerspaltung des Landes und wo ziehen sich die realen Grenzen in der Gesellschaft? In seinem Vortrag behandelt Kyrylo Tkachenko die selten angesprochenen sozialen Hintergründe der gegenwärtigen Proteste und beleuchtet das Phänomen des Maidans im Kontext der (aus historischer Perspektive) kurzen aber sehr schmerzhaften Geschichte der Restauration kapitalistischer Verhältnisse in der Ukraine.

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Kyrylo Tkachenko – Philosoph, Soziologe, forscht zu sozialen Folgen der neo-liberalen Wende in der Ukraine, lebt und arbeitet in München.